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Brandschutzerziehung

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Ziele der Brandschutzerziehung

Brandschutzerziehung warum ? - diese Frage wird sich so mancher schon gestellt haben. Doch wie notwendig dieses Thema doch ist, beweist die Zahl von jährlich mehreren hundert Toten und rund 10.000 Schwerverletzten. Dazu kommt noch ein erheblicher Sachschaden in Milliardenhöhe.Leider wird der Brandschutzerziehung in Deutschland gegenüber anderen Ländern eher wenig Beachtung geschenkt.

Wir engagieren uns auf diesem Gebiet, um hier Abhilfe zu schaffen, und mitzuhelfen der Brandschutzerziehung den Platz zu geben, der ihr gehört.

Denn dies kann wohl keiner Abstreiten: Keiner ist wohl besser für die Aufgabe der Brandschutzerziehung geeignet als die Feuerwehr. Bedingt durch unsere Einsatzerfahrung, gepaart mit dem Wissen über das falsche und richtige Verhalten der Betroffenen, sind wir bestens in der Lage, diese Aufgabe zum Beispiel in Kindergärten, Schulen oder Betrieben durchzuführen. In Koblenz wird die Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung bereits durch Beamte der Berufsfeuerwehr durchgeführt. Hieran beteiligen wir uns auch als Freiwillige Feuerwehr, natürlich auch um den Kontakt zu den örtlichen Einrichtungen zu fördern. Das Ganze natürlich ehrenamtlich.

Der richtige Umgang mit dem Feuer

Wir wollen mithelfen, Kindern verschiedener Altersklassen und natürlich auch den Erwachsenen den richtigen Umgang mit dem Element Feuer näher zu bringen, die Gefahren des Feuers sichtbar machen, und ihnen die Fähigkeiten geben sich bei einem Brand richtig zu verhalten. Wir möchten Ihnen bei dieser Gelegenheit auch die Möglichkeit geben, sich einmal etwas näher mit der Feuerwehr und unserem Aufgabengebiet vertraut zu machen.

Mit unserer umfangreichen Ausrüstung für die Brandschutzerziehung sind wir in der Lage auch Mobil, zum Beispiel in Ihrem Kindergarten oder Ihrer Schulklasse, in speziell auf Sie abgestimmten Unterrichtseinheiten das Thema Brandschutz und Feuerwehr näher zu bringen. Für diesen Zweck stehen uns u.a. zur Verfügung:

  • Rauchhaus mit Rauchmeldersimulation
  • Schulungsvideos, Bücher und Musikkassetten zum Thema
  • Arbeitsblätter für alle Altersklassen
  • Löschdecke, Löschmittel
  • Notrufsimulation
  • Versuchsausrüstung

Feuer- und Brandschutz im Kindergarten

150 Brandtote Kinder in einem Jahr sind uns zu viele. Wir tun aktiv etwas dagegen.

Wir beugen vor durch: Entdecken, Erleben, Erfahren...

Was heißt das konkret für uns?

Bei uns in Kindertagesstätten und Kindergärten z.B. Kinderhaus St. Elisabeth

Unter Berücksichtigung der kindlichen Neugierde und dem Entdeckungsdrang der Kinder wechseln aktivere und ruhige Phasen ab

Unsere Ziele im Kindergarten und in der Grundschule

  • Notruf vermitteln
  • Notruf üben und festigen
  • Richtiges Verhalten im Brandfall
  • Richtiges Verhalten bei Rauchentwicklung
  • Gefahren von Rauch aufzeigen
  • Gefahren im Umgang mit Feuer verdeutlichen
  • Neugierde am Feuer befriedigen (unter Kontrolle)
  • Fähigkeiten im Umgang mit Feuer schulen
  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Feuer fördern
  • durch aktives Experimentieren eigene Lösungen erarbeiten
  • Jedes Kind ist in der Lage, eigenständig und sicher eine Kerze zu entzünden
  • Den Beruf des Feuerwehrmannes näher bringen Gefahren, Risiken und die Bedeutung dieses Berufes für die Gesellschaft aufzeigen
  • Aufgaben der Feuerwehr aufzeigen
  • Aussehen des Feuerwehrmannes erarbeiten
  • Sozialverhalten fördern
  • Rücksichtnahme fördern

Brandschutzerziehung im Kindergarten

Für die Arbeit in den Kindergärten haben wir ein spezielles Programm:

  • Information und Vorbereitung des Kindergarten-Team´s
  • Information und Aufklärung der Eltern
  • Arbeit mit den Kindern in den Gruppen
  • Besuch bei der Feuerwehr

In dieser Reihenfolge stellen wir uns die "Brandschutzerziehung im Kindergarten" vor. Ziel ist es, den Kindern die Bedeutung des Feuer´s, das richtige Verhalten im Brandfall und das Absetzen eines Notrufes näher zu bringen.

Die geht natürlich nur in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten-Team und vor allem der Eltern. Die Eltern legen hier einen wichtigen Grundbaustein, auf den Erzieher und die Feuerwehr dann aufbauen können.

Ratschläge und Informationen für Eltern und Erzieher

Feuer übt auf Kinder eine besondere Faszination aus.

1. Eltern und Erzieher sollten die Gefahren bewusst machen, den Kindern jedoch den nutzbringenden und angenehmen Charakter des Feuers nicht vorenthalten. Die Zwiespältigkeit des Elements ist eine wichtige Lebenserfahrung.

2. Kinder kommen auf vielfältige Weise mit Feuer in Kontakt. Ob beim Grillen, in Form von Kerzen auf Geburtstagskuchen, am Adventskranz oder beim Abbrennen von Holz im offenen Kamin.

Als Erwachsene haben Sie Vorbildfunktion und sind gefordert, Ihre Kinder zum sachgemäßen Umgang mit Feuer anzuleiten.

3. Kinder sollten Kerzen nur beaufsichtigt entzünden bzw. aus pusten. Dabei ist zu vermeiden, dass sich Kerzenwachs verteilt, vor allem wenn Personen in der Nähe sind.

4. Brandschutzerziehung ist ein gemeinsames Thema von Eltern, Erziehern in Kindergärten und Lehrpersonal in Schulen.

5. Das Entzünden eines Feuers und der richtige Gebrauch von Streichhölzern muss mit Kindern geübt werden:

  • Abgebrochene oder abgeknickte Streichhölzer aussortieren
  • Holz nicht zu lang fassen, sonst bricht es ab
  • Streichholz vom Körper weg über die Reibfläche führen
  • Feuer anzünden bei ausreichendem Selbstvertrauen ausprobieren lassen, unter Aufsicht erwachsener Personen.

6. Kinder brauchen ein unverkrampftes Verhältnis zum Feuer. Das Thema darf nicht totgeschwiegen werden, denn Neugier und Fortschritt führen zwangsläufig zu diesem Element hin. Entsprechend vorbereitet, haben Kinder den nötigen Respekt und können das Feuer besser beherrschen.

Brandschutzerziehung in der Grundschule

In der Grundschule sind die Kinder schon deutlich mehr "aufnahmebereit" für die Themen rund um´s Feuer.

Wir setzen hier daher auch schon auf die Erfahrungen und Interessen der Kinder. Die Kinder erarbeiten verschiedene Themenbereiche selbst, und sind daher voll und ganz gefordert.

Wir machen Versuche Rund um das Thema Brennen und Löschen, Erarbeiten die Gefahren des Feuers, Lernen verschiedene Gefahrensituationen und Gefahrenzeichen kennen,und lernen den Beruf des Feuerwehrmannes kennen.

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Bei vielen Notfällen ist der Faktor Zeit entscheidend, um die Überlebens- und Heilungschancen eines Notfallpatienten zu verbessern und Folgeschäden zu minimieren. Aus diesem Grund haben wir das Projekt First-Responder in Kirchenthumbach ins Leben gerufen.

Unser Einsatzgebiet erstreckt sich über den Gemeindebereich Kirchenthumbach. Als ausgebildete Kräfte werden wir zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert, treffen aber im Regelfall 5-10 Minuten zuvor ein und können somit frühzeitig Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten.

Da dieser Dienst von keiner Behörde, Krankenkasse oder einer anderen Organisation finanziert wird, sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, damit der First Responder zum beginn des Jahres 2020 den Dienst aufnehmen kann.

Mit Ihrer Spende wird ein Einsatzfahrzeug und die Einsatzkleidung finanziert.

Spendenkonto:
Raiffeisenbank Kirchenthumbach
IBAN: DE78 7706 9764 0504 4135 20
Stichwort: First Responder Kirchenthumbach